THE KAMMRATH PLANETARIUM (Kleines Planetarium) at megaliths.net
CONSTRUCTION PLAN OF THE PLANETARIUM (original figure in German - instructions in German below)


Der Kammrath Planetarium Construction Plan

Copyright © 2002 by Ernst Kammrath


megaliths.net


Ernst Kammrath

kammrath




The Kammrath Planetarium
by Ernst Kammrath
formerly at Kogelherren 22
56841 Traben-Trarbach (Wolf), Germany

THE KAMMRATH PLANETARIUM

Ernst Kammrath planetarium

The Kammrath Planetariuim (Handmade)

BUILDING INSTRUCTIONS IN GERMAN BELOW

See also

Kammrath Globe

Kammrath Zodiac Drawings



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Ernst Kammrath

kammrath




The Kammrath Planetarium
by Ernst Kammrath
formerly at Kogelherren 22
56841 Traben-Trarbach (Wolf), Germany




The
Kammrath
Planetarium

Ernst
Kammrath

born

19.10.1915
Wulferstedt
Magdeburger

Börde
Germany

deceased

18.07.2006


teacher



studied
in Kiel

Kleines Planetarium
(THE SMALL KAMMRATH PLANETARIUM)

by Ernst Kammrath
formerly Kogelherren 22
56841 Traben-Trarbach (Wolf), Deutschland
(please maximize your window for optimal results)
(copyright © 2002 by Ernst Kammrath)
(typed originally for Ernst Kammrath by Gunhild Neusser, nee Kretzschmar)


Das Planetarium

Astronomisches Demonstrationsmodell der Revolutionsbewegung unserer Erde mit Sonne (20V Glühbirne), Erdglobus (1:70 Mill) und Mond in alter gegenständlicher Art vereinfacht dargestellt (statt elliptischer eine Kreisumlaufbahn der Erde mit 366 Umdrehungen gleich ein Jahr).

Im verdunkelten Klassenraum sind an den 4 Wänden als Teil des Weltalls die Zeichen des Tierkreises vom Widder, über Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische in Bildern angebracht, wobei heute, nachdem der Frühlingspunkt nach Hipparch vor 2200 Jahren festgelegt worden war, um 30° vorgerückt ist (Präzession).


Das Modell berücksichtigt nicht die abweichende Umdrehungsgeschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne. Durch die 23°-Neigung der Erdachse zur senkrechten Ekliptik kann man die Entstehung der Jahreszeiten - auf beiden Halbkugeln entgegengesetzt - erklären, ebenso zwischen den Wende- und Polarkreisen die heiße von den gemäßigten und kalten Klimazonen unterscheiden.

Beim Einschalten der Lampe (Sonne) entstehen - durch Licht und Schatten - Tag und Nacht, wie auch der Tageszyklus von Morgen, Mittag, Abend und Nacht. Im Zusammenhang von Achsdrehung und Wanderbewegung des Planeten auf seiner Bahn erkennt man an den Wendepunkten der Sonne die Entstehung der Winternacht und entgegengesetzt die Tagesdauerhelle an den Polen.

Dem gegenüber herrschen am Äquator 12-stündige Tag- und Nachtgleiche (Sonnenauf- und Untergang um 6 Uhr). Wegen hoher Äquatorgeschwindigkeit findet kaum eine lange Dämmerung statt.

Abwechselnd auf Nord- und Südhalbkugel wird durch die Achsneigung im Sommerhalbjahr ein früher Sonnen- auf- und später Sonnenuntergang beobachtet, der bis zu 2 Stunden dauern kann, sodaß ein Tag bis 16 Stunden, die Nacht entsprechend nur 8 Stunden lang ist. Dabei verlängert die schräge Sonneneinstrahlung erheblich die Dämmerung.

Bei entsprechender Stellung von Sonne und Mond kann man totale und partielle Finsternisse beobachten.

Bei genauerer Betrachtung kann man die Mondphasen von Neumond über erstes Viertel, Vollmond und letztes Viertel unterscheiden.

Die Zeit, Zeitzone, Uhrzeit und Zeitablauf

Die Achsumlaufzeit der Erde gleicht einem Tag. Er wird in 24 Stunden eingeteilt. Danach zeigt die Uhr in 2mal 12 Stunden die Tageszeit. Auf der Erdoberfläche dienen die 360 Längengrade der Zeitfestlegung. Die Drehung der Erde von West nach Ost lassen den Sonnenlauf umgehrt erscheinen. Dabei benötigt sie 4 Minuten über einen Grad, das entspricht bei 15 Grad eine Stunde. Das entspricht einer Zeitzone. Aus praktischen, und vor allem verkehrpolitischen Gründen passen sich die Staaten und Landesteile mit den Grenzen der Zone an.

Die Zeitzone ist ein Kugelzweieck mit spitzen Winkeln (15° am Nord- und Südpol). Am Äquator erreicht es eine Breite von 1667 km (15 x 111,1 km). Als Ausgangspunkt des Gradnetzes dient der Meridian 0 (Mittagslinie), der über die Sternwarte von Greenwich verläuft (seit 1884 von allen Staaten der Erde anerkannt) - nachdem die Spanier des Kap Finisterre und die Franzosen Paris als Ausgangspunkt bestimmt hatten. Dem nullten Meridian entgegengesetzt verläuft die Datumsgrenze bei 180° Ost oder West von Greenwich. Vom Nordpol kommend verläuft sie ostwärts um das Ostkap Sibirien, biegt westlich verlaufend um die Aläuten, verfolgt den Grad weiter nach Süden, biegt nach Osten um die Tongainseln und verläuft südlich bis zu den Antipodeninseln und passt sich danach bis zum Südpol dem 180. Grad an.

Aufbau des Modells

Auf dem Holzsockel, der beim Schwenken des Gerätes genügend halt verleiht, ist auf der einen Seite (12 cm vom Rand entfernt) eine verlängerte Fahrradachse (mit Nabe) fest verankert. Das obere Ende trägt in Höhe von 40 cm eine Fassung mit einer 200 Watt Glühbirne als Sonne. Darunter befindet sich ein waagerechtes Zahnrad befestigt, das über eine Kette als Halterung der Erdachse bei einer Neigung von 23° aus der Senkrechten über ein gleichgroßes Zahnrad dazu dient, daß beim Umlauf der Erde um die Sonne, die Achse immer in Richtung auf den Polarstern zeigt. Dabei wird die Nutation, eine kreiselförmige Bewegung der Erdachse, nicht berücksichtigt.

An der Nabe ist ein Stützdreieck mit einem 70 cm langen hohlen Vierkanteisen als Träger des Erde-Mondgestells befestigt. Die durch eine Kurbel angetriebene Welle im Hohlraum des Vierkants überträgt durch ein rechtwinkliges Winkelzahnradpaar die Bewegung im Gestell auf die Erdachse über eine Gabelkupplung. (s. Zeichnung)

Der Mond ist unterhalb des Globus an einer viertelkreisförmig gebogenen Stange befestigt, die ihn im Abstand von 20 cm vom Globus umkreist. Seine Verankerung verläuft über eine Kreisebene mit 5° Neigung zum Erdäquator. Durch ein Untersetzungsgetriebe - angetrieben von der Erdachse- über 2 Zahnradpaare von je 9 zu 48 Zähnen wird der Mond bei 28 1/2 Erdumdrehungen (Tage) einmal um die Erde bewegt, das entspricht einem Monat, zum Unterschied des kalendarischen Monats von 28, 30 und 31 Tagen.

Da der ehemalige Grammophonantriebsmotor durch Bruch des Zinngehäuses beim Transport beschädigt wurde, ist ein Handantrieb mit Kurbel eingebaut. An der festen Achse ist oberhalb der Nabe eine waagerechte Zahnstange mit 61 senkrecht stehenden Zähnen kreisförmig befestigt. An ihr dreht sich durch ein Untersetzungsgetriebe aus Zahnrädern im Verhältnis 366 (Tage) zu 1 (Jahr) ab. Die Zahnradfolge mit Anzahl der Zähne zwischen der Antriebswelle der Erde und dem feststehendem Zahnkranz ist folgendermaßen angeordnet: 8 zu 24, 8 zu 32, 8 zu 32, und 8 zu 61, wobei das 1. Zahnrad mit 8 Zähnen fest auf der waagerechten Antriebsachse sitzt und das letzte mit 61 Zähnen feststeht. Dadurch wird gewährleistet, daß die Erde sich in 366 Tagen (Umdrehungen) einmal auf ihrer Bahn (Ekliptik) um die Sonne bewegt. Das Schaltjahr ist nicht berücksichtigt.
Eine umklappbare Stütze dient der Halterung des Gerätes beim Transport. Der Tierkreis als Markierung des Weltalls besteht aus 12 Bildern, die an den Wänden des Klassenraumes befestigt werden. Der Stromzuführung dient ein Kabel mit Stecker. (220 V)


Alphabetischer Bewegungsablauf mit großen Buchstaben

A - Feststehendes Zahnrad am Sonnenhalter (senkrechte Achse)
B - Umlauf über Kettenverbindung auf der Ekliptik zu
C - gleichgroßem Zahnrad wie A - auf ihm sitzt das Erde-Mondgestell mit 23° Neigung der Erdachse, die beim Jahresumlauf immer zum Polarstern zeigt.
D - Kurbel zum Antrieb im Uhrzeigersinn mit Zahnrad
E - es treibt über eine Kette
F - ein gleich großes Zahnrad G, das fest auf der Welle
H - sitzt, die im Hohlraum des Trägervierkants liegt und die Winkelzahnräder
I/J - bewegt, wobei das Zahnrad J unten liegt und die senkrechte Welle
K - antreibt, die durch die Gabelkupplung
L - die Erdachse
M - bewegt, die in den Kugellagern
N/O - verläuft.
P - Ein festes Zahnrad auf der Welle H treibt das gekoppelte Zahnradpaar
Q - mit 24 zu 8 Zähnen und die Zahnradpaare
R/S - mit je 32 zu 8 Zähnen an.
T - Ein aus 61 senkrecht stehenden Zähnen bestehender Zahnkranz, der waagerecht auf dem Sonnenhalter sitzt, ermöglicht das Untersetzungsverhältnis 366 (Tage) zu 1 (einem Jahr) (366 Tagesumdrehungen in einem Jahr)
U - Ein neunzähniges auf der Erdachse sitzendes Rad treibt
V - ein Zahnradpaar 48 zu 9 an und gibt die Bewegung weiter an
W - ein 48 zähniges Zahnrad, das den Mondhalter
X - bewegt, der mit einer Rolle
Y - über eine schiefe kreisförmige Ebene mit Neigung von 5° zum Äquator den Mond bewegt.


(Text, photos and construction plan copyright © 2002 by Ernst Kammrath.)



The
Kammrath
Planetarium

Ernst
Kammrath

born

19.10.1915
Wulferstedt
Magdeburger

Börde
Germany

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This page was last updated July 22, 2006.
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